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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Johannes XXIII. gehören.

Maria vom Frieden Erbach

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St. Andreas Erbach

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St. Josef Jägersburg

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St. Remigius Beeden

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St. Andreas

Gemeindeleben

St. Andreas zeichnet ein reges Gemeindeleben aus. Über das ganze Jahr verteilt gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie das närrische Schlachtfest, das gemeinsame Essen in der Fastenzeit, Gemeindefest, die Familienwanderung sowie Pray and Schwenk. 

Auch die kfd, Messdiener, Singkreis und der Kirchenbauverein sind sehr aktiv.

Der 2x jährlich stattfindende Flohmarkt im Thomas Morus Haus gehört fest zum Programm, genauso wie die Theatervorstellungen des Männgergesangsvereins.

 

Geschichte

Erbach/Reiskirchen ist ein uraltes Pfarrdorf. Reiskirchen mit der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist erstmals erwähnt  im Jahre 1131 als Schenkung des Grafen Friedrich von Saarwerden an das Kloster Wörschweiler. In Erbach entstand vermutlich als Verlagerung aus Reiskirchen vor dem, 14. Jahrhundert eine Andreas-Kirche. Für das Jahr 1475 wird in Erbach das St. Endersgut und die Pfarrkirche St. Endress erwähnt. Der 30-jährige Krieg zerstörte in Erbach und Reiskirchen das Kirchliche und Kulturelle Leben. Ab dem Ende des 17. Jahrhunderts gehörte die Doppelgemeinde Erbach/Reiskirchen  zur Pfarrei St. Michael in Homburg.

Erbach/Reiskirchen gehörte ursprünglich zum Bistum Metz, kam 1801 durch das Konkordat Napoleons zu Mainz und ab 1817  zum Bistum Speyer. Die Weltliche Herrschaft wechselte von Schloss Kirkel  zu den Grafen von Homburg und zu den Herzögen von Zweibrücken. Seit 1936 ist Erbach ein Stadtteil von Homburg. 

Im 19. Jahrhundert wuchs die Pfarrei durch die beginnende Industrialisierung (Eröffnung der Bergwerke, der Hütten, Bau der Eisenbahn) besonders schnell und die größer werdende Zahl der Katholiken war von der Pfarrei St. Michael aus nicht mehr zu betreuen. Deshalb gründete der damalige Pfarrer Philipp Mathes im Jahre 1887 einen Kirchenbauverein für Erbach. Bereits im Jahre 1900 waren 100 000 Goldmark zusammengekommen.  Um zu weiteren Einnahmen zu gelangen nahm Erbach-Reiskirchen mit vier weiteren Pfarreien an einer Geldlotterie teil. Der in München ausgeschüttete Gewinn fiel mit dem Haupttreffer und dem zweiten Rang den Pfarreien zu. Dadurch kamen nochmals 14 000 Mark in die Kirchenkasse. 

1902 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der Kirche. Architekt war Wilhelm Schulte aus Neustadt. Am 7. September des gleichen Jahres wurde die Grundsteinlegung begangen. Als Opfergabe wurden auf den Grundstein 1520 RM gelegt. Die Widmung dazu lautete: "Allen Späteren, die diese Eintragung sehen, sei Heil und Sicherheit von Gott und sie mögen beten für uns Verstorbene."

Am 16 Oktober 1904 fand das Fest der Kirchenbenedikation und der Glockenweihe statt. Am 21. November 1904 wurde Erbach-Reiskirchen als Pfarrei unter dem Patronat des bayrischen Königs wieder zur Pfarrei erhoben. (D.h. der jeweilige Pfarrer war königlich bayrischer Beamter).

Am 27. Juni 1906 fand die feierliche Konsekration der Kirche statt, vollzogen von Bischof  Dr. Konrad Busch  aus Speyer. 

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