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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Johannes XXIII. gehören.

Maria vom Frieden Erbach

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St. Andreas Erbach

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St. Josef Jägersburg

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St. Remigius Beeden

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Pfarrkirche St. Andreas

Die Geschichte der Pfarrei Erbach/Reiskirchen

Erbach/Reiskirchen ist ein uraltes Pfarrdorf. Reiskirchen mit der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist erstmals erwähnt  im Jahre 1131 als Schenkung des Grafen Friedrich von Saarwerden an das Kloster Wörschweiler. In Erbach entstand vermutlich als Verlagerung aus Reiskirchen vor dem, 14. Jahrhundert eine Andreas-Kirche. Für das Jahr 1475 wird in Erbach das St. Endersgut und die Pfarrkirche St. Endress erwähnt. Der 30-jährige Krieg zerstörte in Erbach und Reiskirchen das Kirchliche und Kulturelle Leben. Ab dem Ende des 17. Jahrhunderts gehörte die Doppelgemeinde Erbach/Reiskirchen zur Pfarrei St. Michael in Homburg.

Erbach/Reiskirchen gehörte ursprünglich zum Bistum Metz, kam 1801 durch das Konkordat Napoleons zu Mainz und ab 1817  zum Bistum Speyer. Die Weltliche Herrschaft wechselte von Schloss Kirkel  zu den Grafen von Homburg und zu den Herzögen von Zweibrücken. Seit 1936 ist Erbach ein Stadtteil von Homburg. 

Im 19. Jahrhundert wuchs die Pfarrei durch die beginnende Industrialisierung (Eröffnung der Bergwerke, der Hütten, Bau der Eisenbahn) besonders schnell und die größer werdende Zahl der Katholiken war von der Pfarrei St. Michael aus nicht mehr zu betreuen. Deshalb gründete der damalige Pfarrer Philipp Mathes im Jahre 1887 einen Kirchenbauverein für Erbach. Bereits im Jahre 1900 waren 100 000 Goldmark zusammengekommen.  Um zu weiteren Einnahmen zu gelangen nahm Erbach-Reiskirchen mit vier weiteren Pfarreien an einer Geldlotterie teil. Der in München ausgeschüttete Gewinn fiel mit dem Haupttreffer und dem zweiten Rang den Pfarreien zu. Dadurch kamen nochmals 14 000 Mark in die Kirchenkasse.

Bemerkenswert sind noch folgende Ereignisse:

1923 wurden Pfarrkirche und Pfarrhaus mit Elektrizität versorgt
1930 erfolgte der Anbau einer zweiten Sakristei  an der Nordseite der Kirche
1933 wurde mit dem Einbau einer Heizung begonnen (In strengen Wintern war die Kirche bitterkalt. Bei Tauwetter im Frühjahr lief an den Wänden das Wasser herunter. Die Kommunionbanktücher mussten an Sonntagen mehrmals ausgetauscht werden.)
1938 entstand im Turm unserer Kirche ein Pfarrheim.

Die Nische über dem Hauptportal unserer Kirche stand über 30 Jahre leer, bis eine Andreasstatue aufgestellt wurde. Die Fa. Mettler aus Trier hat eine würdige Figur aus Metzer Sandstein geschaffen (Gewicht ca. 5 Zentner), die seitdem die Nische ausfüllt.

 

 

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