Montag, 06. März 2017

Weltgebetstag der Frauen

Über 100 Frauen der beiden katholischen Gemeinden Maria vom Frieden und St. Andreas sowie der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde feierten am 03. März 2017 den Weltgebetstag der Frauen zum Thema „Was ist denn fair?“.

10 Lektorinnen aller Gemeinden lasen die Texte der Gottesdienstordnung, die philippinische Frauen vorbereitet hatten.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das bekannte Gleichnis der Arbeiter im Weinberg aus dem Matthäus-Evangelium, die als Lohn jeweils ein Silberstück erhielten, ganz gleich , wie viele Stunden sie gearbeitet hatten.

Hierbei handelte es sich um den Lohn, den der Weinbergbesitzer morgens früh mit den ersten Arbeitern ausgehandelt hatte.

Die Arbeiter, die früh begannen, murrten später, weil sie den gleichen Lohn bekamen wie diejenigen, die erst nachmittags um 5 Uhr zu arbeiten begonnen hatten.

Die Arbeiter, die spät begonnen hatten, freuten sich über diese großzügige Entlohnung, denn sie standen den ganzen Tag ohne Arbeit in der Hitze auf dem Marktplatz und wussten nicht, ob ihnen jemand noch bezahlte Arbeit schenkte. So konnten sie abends ebenfalls satt ins Bett gehen. Das Warten und Bangen hatte ein gutes Ende und die Arbeiter, die früh begonnen hatten, sahen ein, dass es auch hätte umgekehrt passieren können.

Bei der Kollekte, die weltweit Projekte unterstützt, die Frauen und Mädchen stärken, wurden über 450 € eingenommen.

Die musikalische Umrahmung übernahm die Gruppe „Atemwind“, die die philippinischen Lieder sehr gut rüberbrachten.

Mehr als 90 Personen nahmen auch die Einladung zum gemütlichen Beisammensein an. Dazu gab es eine Linsensuppe und zwei Kuchen (mit Reismehl bzw. mit der Maniok-Wurzel).

Auch der Stand mit Produkten des Eine-Welt-Ladens fand sehr guten Zuspruch.

Durchweg gab es sehr positive Reaktionen seitens der Besucher für diesen lebendigen Gottesdienst und das besondere Essen im Anschluss.